AKW Tihange: Eine Stadt stellt sich quer
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AKW Tihange: Eine Stadt stellt sich quer

Aachen klagt in Belgien gegen den Risikoreaktor Tihange 2. Die Stadt ist die weltweit erste Kommune, die juristisch gegen einen Nachbarstaat vorgeht. Die Idee? Hatte ein CDU-Mann. Ortstermin in Deutschlands Anti-Atom-Hauptstadt.

Text: Katja Morgenthaler

Fotos: Theodor Barth

Der Tag, an dem Helmut Etschenberg demonstrativ die Seite wechselt, ist ein Donnerstag, zwei Wochen vor Weihnachten. Er kommt aus einer Sitzung des Städteregionstages und weiß alle 72 Abgeordneten hinter sich. Etschenberg geht zu den Menschen, die sich am Elisenbrunnen versammelt haben – Aachener voller Angst.

Er erzählt ihnen, dass er nun juristisch prüfen lässt, ob man wirklich nichts machen kann gegen das Atomkraftwerk hinter der Grenze. Dann nimmt er einem Rollstuhlfahrer das Protestschild aus der Hand, hält es hoch und sagt: „Das ist meine Botschaft.“ Auf der Pappe steht: Tihange abschalten!

„So was habe ich noch nie gemacht“, sagt Helmut Etschenberg im März in seinem Büro. „Ich bin gar kein Polittyp, eher ein Verwaltungsmensch.“ Er rührt in seiner Kaffeetasse – ein Herr mit Einstecktuch und CDU-Parteibuch. Der 68-Jährige ist Städteregionsrat, der einzige seiner Art. Anderswo heißt das Landrat. Aber Aachen ist nicht anderswo, Aachen ist eigen.
Städteregionsrat Helmut Etschenberg hat die weltweit erste Klage einer Kommune gegen ein Nachbarland mit auf den Weg gebracht

Vor Etschenbergs Schreibtisch steht eine bronzene Frauenbüste, aus deren Schopf eine Treppe emporwächst. Sie führt zu einem Vogelhaus: Achtung, frei fliegende Gedanken. „Wir geben uns nicht damit zufrieden, wenn es heißt: Das ist schwierig, das kann man nicht machen“, sagt Etschenberg, als wäre es die größte Selbstverständlichkeit der Welt. „Wir haben gesagt: weiter prüfen.“

Tatsächlich haben die Anwälte einen Klageweg gefunden: Eine rechtlich saubere Genehmigung für das Wiederanfahren des umstrittenen Reaktors Tihange 2 kurz vor Weihnachten hat es womöglich nie gegeben. Im Februar reichte die Städteregion Unterlagen beim höchsten Verwaltungsgericht in Brüssel ein.

Es ist die weltweit erste Klage einer Kommune gegen ein Nachbarland. Parallel wollen die zehn Aachener Gemeinden gemeinsam mit einer stetig wachsenden Zahl von Kommunen und Kreisen bis hin zum niederländischen Maastricht gegen den Weiterbetrieb klagen. „Manchmal ist man von einer Sache überzeucht“, sagt Etschenberg im rheinischen Singsang, „dann muss man diesen Wech gehen.“ Aachen gegen den belgischen Staat.

Dabei kann eine deutsche Stadt nicht belgischer sein als Aachen. Das Königreich beginnt gleich drei Kilometer weiter – an der Stadtgrenze. Wer durch die Altstadt schlendert, findet Filialen der wichtigsten belgischen Pralinenhäuser. Der Markt erinnert in seiner gotischen und barocken Herrlichkeit an den von Brüssel. Und heißt anderswo jede dritte Eisdiele Venezia, so nennt sich hier jedes zweite Café Liège, Lüttich.

Bei Lüttich aber – gut 65 Kilometer südwestlich von hier – steht in reizvoller Landschaft am Ufer der Maas der Meiler des Anstoßes. Tihange 2 ist seit 34 Jahren am Netz und hat die meiste Zeit allenfalls eine Minderheit der Aachener interessiert. Seit der Entdeckung von 2000 Haarrissen im Reaktordruckbehälter vor vier Jahren und gut tausend weiteren Anfang 2015 ist das anders.

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Wie im baugleichen Reaktor Doel 3 bei Antwerpen muss der Betreiber Electrabel auch im Block 2 von Tihange das Notkühlwasser auf mindestens vierzig Grad Celsius erhitzen, um dem Reaktorkern im Ernstfall keinen thermischen Schock zuzumuten. Denn der könnte zum „katastrophalen Behälterversagen“ führen – dem Bersten des zwanzig Zentimeter dicken Stahls. Das Problem: Ab fünfzig Grad wäre das Kühlwasser sowieso zu warm, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Im November 2015 entscheidet die belgische Atomaufsichtsbehörde nach fast zwei Jahren Stilllegung und Kontrollen, dass Tihange 2 sicher sei und Electrabel den Reaktor wieder anfahren darf. Es ist der Moment, in dem die Stimmung in Aachen kippt: Während in Belgien sogar Laufzeiten verlängert wurden, hat Fukushima auf dieser Seite der Grenze zur Atomwende geführt.

Und nicht nur das. Nach dem Mehrfach-GAU in Japan hat die deutsche Strahlenschutzkommission die Sicherheitsradien um AKWs erweitert. Aachen liegt nun innerhalb der potenziell gefährdeten Außenzone von Tihange. Und seinen Bewohnern fehlt das Verständnis für die belgische Risikofreude.

Es sind nicht mehr nur eine Handvoll, die demonstrieren, sondern Tausende. Sie rufen im Rathaus an und löchern den Bürgermeister mit Fragen. Viele beginnen mit den Worten: „Ich habe Kinder...“ Tihange mag weit weg erscheinen. Doch Aachen liegt näher an Lüttich als an Köln oder Bonn und 300 Tage pro Jahr im Westwind.

Im ungünstigsten Fall kann eine radioaktive Wolke innerhalb von drei Stunden hier sein. Regen könnte den Staub als Fallout zur Erde schicken: strahlende Wetteraussichten. In Aachen regnet es oft, die Hänge der Eifel und des Hohen Venn sind nah. Atomangst geht um.

Es ist wohl auch der Moment, in dem in Aachen eine verkehrte Welt entsteht. Die CDU-geführte Stadtregierung übt den Schulterschluss mit Anti-Atom-Aktivisten, während Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne) sich in Brüssel mit Floskeln abspeisen lassen. Eine Region mit 540.000 Einwohnern klagt gegen einen Staat. Und Remmel, der 17 Millionen Menschen vertritt, überlegt, ob das Land sich dieser David-gegen-Goliath-Klage anschließen sollte.

Als Helmut Etschenberg Ende Februar in Brüssel kurzfristig den belgischen Innenminister trifft, schickt Düsseldorf einen Staatssekretär als Juniorpartner mit. Dabei ist die närrische Zeit seit Wochen vorüber.

„Das hier ist keine lokale Bedrohungslage“, sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Alles, was über Aachen zieht, zieht auch über Köln und weiter. Wir hätten uns gewünscht, dass man das in Düsseldorf und Berlin frühzeitiger und energischer aufgegriffen hätte.“ Aus den hohen Fenstern seines Amtszimmers schaut der CDU-Mann auf den über tausendjährigen Dom, wo Karl der Große begraben liegt.
Mit Chor mit den anderen Kritikern fordert auch Oberbürgermeister Marcel Philipp: Tihange abschalten!

Aachen atmet Geschichte. Unvorstellbar, dass „weite Teile dieser Gegend unbewohnbar“ werden könnten, wie der hochgewachsene Mittvierziger sagt. Es ist eine bemerkenswerte Äußerung für das Oberhaupt einer deutschen Großstadt. Und auch wenn Philipp, der im Zusammenhang mit der Klage von „Widerstand“ spricht, einen Super-GAU als „allerungünstigsten Fall“ verstanden wissen will, hat er diesen bei einer Katastrophensimulation im Dezember durchspielen lassen.

An dem Tag, den es hoffentlich nie geben wird, heulen in Aachen die Sirenen. Der an- und abschwellende Ton bedeutet: „Begeben Sie sich in ein Gebäude! Schließen Sie Fenster und Türen! Schalten Sie WDR2 ein und warten Sie auf weitere Informationen!“ Doch schon bevor das Signal ertönt, haben viele die Nachricht auf Twitter oder Facebook gelesen, sich ins Auto gesetzt und versucht zu fliehen.

Sie bleiben im Verkehrschaos stecken – ebenso wie Feuerwehr und Polizei. Die Verteilung von Jodtabletten droht an den verstopften Straßen zu scheitern. Mitarbeiter der Stadt, falls sie überhaupt zum Dienst erschienen sind, müssen die für alle Aachener bis 45 Jahre vorrätige Arznei aus der Apotheke der Uniklinik zu dezentralen Ausgabestellen bringen. Es gibt Verletzte im Kampf um die Tabletten.

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Das Medikament, das die Schilddrüse mit Jod sättigt und für radioaktive Jodisotope blockiert, ist der wichtigste Schutz gegen Schilddrüsenkrebs. Insbesondere für Kinder und Jugendliche kann die Jodblockade lebensrettend sein, weil sie am strahlenempfindlichsten sind. Doch Tausende sitzen in den mehr als fünfzig Kindergärten und über siebzig Schulen – ohne Tabletten, die etwa drei Stunden vor dem Eintreffen der Wolke eingenommen werden sollten. Auch etwa 50.000 Pendler bleiben unversorgt. Sie sind ja keine Aachener.

„Unsere Notfallplanung ist auf das Menschenmögliche ausgelegt“, sagt Feuerwehrchef Jürgen Wolff. Darüber hinaus gebe es „keinen auf diesem Planeten, der eine INES7“, so nennt die Internationale Atomenergiebehörde den GAU, „in den Griff bekommt. Das ist so.“

Wolff und Philipp, Aachens oberste Katastrophenschützer, haben bei jener Katastrophensimulation im schmucklosen Krisenstabsraum der Feuerwache gelernt, dass sie gegen Panik machtlos sind. Deshalb konzentrieren sie sich jetzt auf Dinge, die sie tun können. Ein Evakuierungskonzept entwickeln etwa. Und Tabletten vorab verteilen. „Je dezentraler, umso weiter kommen wir vor die Lage“, sagt Wolff und meint: Der Zeitvorsprung wächst.
Fukushima hat sein Weltbild verändert: Feuerwehrchef Jürgen Wolff

Doch es ist nicht einfach, hoch dosiertes Jod zum Beispiel in Kindergärten zu lagern. Die Tabletten gehören dem Bund, der sie durch das Land verwalten lässt. Und was, wenn der Reaktor an einem Wochenende hochgeht, wenn die Kinder zu Hause sind? „Sie brauchen also ’ne Doppelvorhaltung“, sagt Marcel Philipp. Er hat das Land kürzlich gebeten, die Bestände aufzustocken. Das bemüht sich in Berlin darum und will die zusätzlichen Präprate notfalls selbst zahlen. Für die Schulen ist es noch komplizierter. Hier muss erst die Kultusministerkonferenz zustimmen. Auf all das wartet der Oberbürgermeister nun.

Wohl irgendwann im Sommer wird die Stadt Einverständniserklärungen an die Eltern verschicken, die so oder ähnlich lauten: „Im Fall eines Reaktorunglücks mit erhöhter Freisetzung von Radioaktivität darf das Personal meinem Kind...“ Schließlich wäre die Verabreichung von Tabletten durch Erzieher sonst Körperverletzung. Philipp malt sich jetzt schon aus, welche Unruhe der Brief stiften wird. Ihm ist anzusehen, dass er lieber Einkaufscenter eröffnen würde. Das Gemälde hinter seinem Schreibtisch zeigt den heiligen Ivo, Schutzpatron der Juristen. Philipp lächelt. „Der hing schon vor der Klage.“

Aachen ist nicht nur die erste Stadt der Welt, die gegen einen Nachbarstaat klagt. Sie ist wohl auch die erste, die sich öffentlich auf eine Atomkatastrophe vorbereitet. Und manchen gehen diese Vorbereitungen längst nicht weit genug.

Das „Welthaus“ ist ein Schulbau aus den Fünfzigerjahren. Auf den Gleisen dahinter rast mehrmals am Tag der belgische Schnellzug Thalys gen Brüssel. Hier haben jetzt NGOs ihre Büros. In einem der Klassenzimmer stehen Walter Schumacher und Michael Rabald vom Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen an der Tafel. Sie skizzieren mit Kreide den Reaktordruckbehälter („Da drin tobt das Feuer“), die molekulare Struktur von Stahl und die gefährlichen Lücken darin.

Die beiden Männer entsprechen dem gängigen Bild vom Atom-Widerstand ebenso wenig wie die Politiker ihrer Stadt: ein Programmierer im Ruhestand und ein Immobilienwirt. Politisiert durch die Katastrophen von Fukushima, haben sie sich mit ihrem „persönlichen AKW“ Tihange befasst und vieles von dem, was die deutsche Öffentlichkeit schockierte, herausgefunden.

Im vergangenen Herbst hat das Aktionsbündnis den Kommunen der Region 61Fragen zum Katastrophenschutz geschickt. Viele blieben unbeantwortet. Auch Aachen habe sich erst nach monatelangem Nachbohren bewegt und noch immer seien 45 Fragen unbeantwortet, kritisieren sie. Die Klage der Städteregion können sie dagegen nur loben. „Ein Etschenberg in seiner klar konservativen Rolle ist für die Anti-Atom-Bewegung letztlich nützlicher und besser als Politiker anderer Parteien, die nichts tun“, sagt Schumacher.

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Die Bürgerinitiative, der seit dem Wiederanfahren des Rissreaktors Unterstützer und Spenden nur so zufließen, ist international im Bündnis „Stop Tihange“ vernetzt und plant, belgische Aktivisten finanziell zu unterstützen. Ein privates Messnetz will das Bündnis außerdem errichten. Michael Rabald ist viel unterwegs, um Grundstücksbesitzer in der Nähe von Tihange und Doel zum Aufstellen solcher Messstationen zu bewegen. Dem offiziellen europäischen Radioaktivitätsnetzwerk traut die Initiative nicht. Zu langsam, zu fehlerhaft.

„Sie können Radioaktivität nicht sehen, nur messen“, sagt der Arzt Wilfried Duisberg. „Und ob alle unbequemen Werte durchgegeben werden, die hier vorbeiziehen, steht schwer dahin.“ Duisberg sitzt auf einer Couch im Arbeitszimmer seines Kollegen Alfred Böcking – in einem weißen Einfamilienhaus wenige Meter vor der Grenze. Wenn Böcking von seinem Schreibtisch aufblickt, sieht er belgische Bäume.

Er ist Mitglied der Aachener Gruppe der Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs. Heute hat er langjährige Weggefährten wie Duisberg zu Gast. Die meisten haben schon vor Tschernobyl gegen Atombomben protestiert. Nun also die Zeitbombe an der Maas.

 „In der Umgebung von Tihange kann man neun Messstationen anklicken“, sagt Böcking, Pathologe und Strahlenexperte. „Sie melden mit einer Verzögerung von vier Stunden: viel zu spät.“ In den vergangenen Wochen hat er zweimal Spitzen weit jenseits der Grenzwerte festgestellt und Alarm geschlagen.

Einmal hieß es aus Brüssel, es handele sich um einen Softwarefehler. Das andere Mal, gemessen wurde in der Nähe von Doel das Vierzigfache des Erlaubten, antwortete der Mitarbeiter, die Werte seien eben manchmal fehlerhaft. „35 Millisievert“, schimpft Böcking. „In Tschernobyl wurde ab zwanzig evakuiert. Und mit solchen Sachen scherzen die rum!“

Es ist der Zauber einer funktionierenden Zivilgesellschaft, der in Aachen zu spüren ist. Dass man sowieso nichts machen kann, haben sie hier mindestens einmal zu oft gehört. Im Oktober standen Böcking, Duisberg und 13 andere Ärztinnen und Ärzte in weißen Kitteln vor dem Stadtratssaal und verteilten Jodtabletten an die Abgeordneten. Schon damals machten sie auf das drohende Verteilungsdesaster aufmerksam.
Sie verteilten Jodtabletten im Stadtrat: Die Ärzte (von links) Wilfried Duisberg, Odette Klepper, Alfred Böcking und Benno Peters

Die Ärzte informieren auch Mitbürger darüber, welche Atemschutzmasken im Ernstfall taugen, warum es sicherer ist, erst mal zu Hause zu bleiben, aber nicht unbedingt im Keller, wie ein Vier-Wochen-Vorrat an Lebensmitteln aussehen kann – „manchmal ist Dosenessen gesünder als frisches Gemüse“ – und was alles auf der Checkliste für eine anschließende Flucht stehen sollte. „Die Menschen sind weiter, als die Politiker glauben.“ Einige hätten schon Schutzkleidung im Auto – und viele längst Jodtabletten zu Hause. Die gebe es ja rezeptfrei.

Die Karlsapotheke liegt vis-à-vis dem Rathaus am Markt. „Für ... den Ernstfall?“, fragt die Pharmazeutin mit forschendem Blick. Dann erzählt sie, dass zwanzig bis hundert Packungen immer vorrätig sind. „Die Leute wollen doch nicht erst warten, bis etwas passiert.“ Für fünf Euro kann jeder vorsorgen. „Die meisten Aachener Apotheken haben dieses Präparat jetzt.“

Helmut Etschenberg, der Mann, der mit 68 Jahren völkerrechtliches Neuland betreten will, hat kein Jod zu Hause. Er glaubt an die Kraft des Rechts – und an Europa. Er muss jetzt zum belgischen Rundfunk in Eupen, um klarzustellen, dass er das Königreich nicht auf Kinderschänder, Islamisten und Rissreaktoren reduziert. Aber dass Tihange 2 trotzdem weg muss. „Ich bin gewählt bis 2020“, sagt er. „Ich habe Zeit.“

Etschenberg pflegt gute Kontakte zu Greenpeace Belgien. Kürzlich hat Greenpeace Deutschland zugesagt, die Aachener Klage zu unterstützen. Ein CDU-Landrat beim Händedruck mit einem Greenpeacer. Noch so ein ungewohntes Bild.

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Katja Morgenthaler

Als er dieses Foto sah, war Katja Morgenthalers vierjähriger Sohn ziemlich neidisch auf seine Mama. In Aachen hatte sie Jürgen Wolff getroffen, einen Feuerwehrchef, einen echten Helden also. Der Grund des Besuchs, Atomkraft, war weit schwieriger zu erklären: eine Gefahr, die man nicht sehen kann. „Was soll das denn Komisches sein?“, fragte er.

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