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Nun hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sachen Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke endlich (einigermaßen) eindeutig positioniert. Sie möchte offenbar, dass die Meiler zehn bis 15 Jahre länger am Netz bleiben. Auch wenn die Meldung bei Atomkraftgegnern Empörung auslöst, ist diese Entscheidung gut. Aus zwei Gründen.

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"Gorleben ist wie Unterricht in Demokratie: Ich stehe hier und habe eine Meinung und ich gehe nicht weg", sagt der Öko-Bauer Klaus-Bernd Meyer aus Prießeck. Wie die meisten hier ist der 46-Jährige mit dem Protest gegen das geplante Atommüllendlager aufgewachsen. Seit mehr als 30 Jahren wehren sich im vormals verschlafenen Landkreis Lüchow-Dannenberg Einheimische und Zugereiste, Konservative und Linke einhellig dagegen, Deutschlands Atomklo zu werden. Inzwischen gehen drei Generationen gemeinsam auf die Straße, wenn im Herbst der Castor rollt. Und nicht nur dann. Sieben Hausbesuche im Wendland.

lügendetektor

Deutschlands größte Fluggesellschaft präsentiert sich gern als „verantwortungsbewusstes“ Unternehmen. Beispielsweise fördert die Lufthansa seit vielen Jahren Naturschutzprojekte. Doch beim Klima ist die Bilanz wenig rühmlich: Einzelmaßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstoßes hängt man an die große Glocke – und macht Front gegen staatliche Klimaschutzauflagen.

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Auf ihrer sogenannten „Energiereise“ besucht Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am morgigen Donnerstag das Atomkraftwerk Emsland. Atomkraftgegner wollten ihr dort 160.000 Unterschriften für die Beibehaltung des Atomausstiegs überreichen. Dafür sei aber keine Zeit, hieß es aus dem Bundeskanzleramt. Merkel hatte die Reise vor einer Woche begonnen, um vor Bekanntgabe des lang erwarteten nationalen Energiekonzepts im September klarzumachen, dass die Bundesregierung nicht nur auf Atom- und Kohlestrom setzt.

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