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aktuelle Ausgabe25. Mai 2012
Schwein gehabtFür das Schwein gibt es kein höheres Glück, als mit seinem Rüssel im Dreck, Unterholz oder Stroh zu wühlen. Doch nur ein Prozent der Borstenviecher kann das, der Rest muss sein Leben in dunklen Hallen in Massentierhaltung fristen. Lesen Sie im neuen Greenpeace Magazin, wie sie das sogar ihre Ringelschwänze kostet.Auf dem Bilderbuch-Bauernhof läuft es fröhlich über die Wiese und löst bei Kindern ein begeistertes „Oink Oink!“ aus. In George Orwells „Farm der Tiere“ ruft es als intelligentestes Tier zur Revolte gegen den Menschen auf – und wird ihm dabei immer ähnlicher. Auf der Kinoleinwand wird es als Babe oder Rudi Rüssel zum Publikumsliebling. Nur in der Realität, da sieht man es kaum noch, das Schwein. Die meisten seiner Art fristen ihr Dasein abgeschirmt in Intensivbetrieben – ohne Auslauf, Stroh und Ringelschwanz. Unser Redakteur Wolfgang Hassenstein machte sich auf die Suche nach den rosa Borstenviechern und nach Antworten auf die Frage: Was brauchen Schweine zum Glücklichsein? Er fand das Glück auf einem Neuland-Hof in Niedersachsen, mit Stroh, frischer Luft und Überwachungskameras. Abseits der Idylle fand er aber auch routinemäßige Verstümmelungen, Verhaltensstörungen und eine Branche im Wahn von immer tieferen Dumpingpreisen, in der das Schwein kein Tier ist, sondern eine Ware. In „Unter Strom“ nimmt Redakteurin Andrea Hösch die Bremse der deutschen Energiewende unter die Lupe: die Netze. Bürgerinitiativen, Netzbetreiber und Umweltverbände erklären ihre Sicht auf die Dinge und Mathias Kurth, bis Ende Februar Chef der Bundesnetzagentur, erklärt, wie der Wandel gelingen kann. Ein ganz anderer Wandel steckt hinter der Idee „Cradle to Cradle“, an dessen Ende eine Welt ohne Müll steht. Möglich wird das durch das Denken in Kreisläufen und durch Visionäre, die bereit sind, alles noch einmal neu zu erfinden. Svenja Beller traf einige von ihnen in den Niederlanden, wo „Cradle to Cradle“ eine Art Goldgräberstimmung ausgelöst hat. Lesen Sie über die Renaissance der Genossenschaften und die Wiederkehr der Allmende, von benzolverseuchten niedersächsischen Äckern und von der Kunst, auf die Frage „Mamaaa, warum wird der Regenwald abgeschlagen?“ die richtige Antwort zu finden. Entdecken Sie außerdem unsere neuen Rubriken „Was ist drin“ und „Die tun was“. Die neue Ausgabe erhalten Sie ab Freitag, den 13. April, am Bahnhofskiosk und ab sofort in unserem Warenhaus oder für nur 28,50 Euro pro Jahr im Abo. |
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