Jeder Gang ein Experiment

Das Berliner Sterne-Restaurant „einsunternull“
hat eine Vision: kompromisslose Nachhaltigkeit.
Dafür mutet es seinen Gästen einiges zu

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Montag, 23. Oktober 2017

Daily Navigator: Millionen Umwelttote, Wie­der­auf­bau in den USA und Kli­ma­schutz aus der Erde

unsere Auftaktmeldung von heute ist zwar schon vom Freitag, aber sie erscheint uns so dringend, dass wir sie dennoch voranstellen: Neun Millionen Menschen starben 2015 an den Folgen von Umweltverschmutzung. Wir erklären, wie die Forscher auf diese Zahl kommen.

Darüber hinaus haben wir im Navigator viele internationale Hintergründe zu Dauerthemen dabei: Wie gehen in den USA die Aufbauarbeiten nach den schweren Stürmen der letzten Wochen voran? Wie funktionieren „Fabricas Recuperadas“, in denen Arbeiter in Argentinien ihre bedrohten Betriebe übernehmen? Und warum wird in Brasilien weniger Regenwald als zuletzt abgeholzt? 

Hier ist unser Nachrichtenüberblick mit Themen vom Wochenende – morgen sind wir zurück. Bis dahin!

Das Team vom Navigator.

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Neun Millionen Tote durch Umweltschäden im Jahr 2015

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Neun Millionen Menschen sind 2015 weltweit an den Folgen von Umweltverschmutzung gestorben – mehr als durch Kriege oder ansteckende Krankheiten. Auf diese drastische Zahl kommt die bisher größte weltweite Analyse der Auswirkungen von verschmutzter Luft, vergifteten Böden und belastetem Trinkwasser. Zu den schlimmsten Folgen zählen Herzerkrankungen oder Schlaganfälle, fasst heute.de die Studie im Fachmagazin The Lancet zusammen.

Bericht, 3 Minuten Lesezeit
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Brasilianischer Regenwald wird scheinbar langsamer abgeholzt

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Brasiliens Präsident Michel Temer hat letzte Woche damit geprahlt, dass in seinem Land zwischen August 2016 und Juli 2017 weniger Regenwald als zuvor abgeholzt wurde. Verantwortlich für den Rückgang um 16 Prozent auf 6624 Quadratkilometer Fläche (rund zweieinhalb Mal die Fläche des Saarlands) sei das härtere Vorgehen gegen illegales Abholzen von Bäumen. Umweltverbände beklagen, dass es im Jahr zuvor einen Anstieg um 29 Prozent gegeben habe, berichtet Climate Home News.

Englischer Bericht, 4 Minuten Lesezeit
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Hurrikan-Hilfe in den USA kommt nur schleppend voran

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Hurrikan Harvey in Texas liegt zwei Monate zurück, Hurrikan Irma in Florida ist sechs Wochen her. Dazwischen wurde Puerto Rico weitgehend zerstört und in Kalifornien toben Waldbrände. FEMA heißt die US-Behörde, die betroffenen Bürgern helfen und Gelder für den Wiederaufbau zuteilen soll. Wie überwältigt deren Mitarbeiter aktuell sind, beschreibt eine große Reportage der New York Times. Die Wartezeiten sind lang, viele Menschen sind verzweifelt.

Reportage, 6 Minuten Lesezeit
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Argentinien: Selbstverwaltete Betriebe in der Krise

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In Argentinien sind in der Vergangenheit immer mal wieder die Beschäftigten eingesprungen, wenn Betriebe still gelegt werden sollten. Sie haben die Unternehmen in der Selbstverwaltung übernommen und so versucht, die Arbeitsplätze zu retten. Jetzt könnte es mit den „Fabrica Recuperadas“ vorbei sein, denn der vor knapp zwei Jahren gewählte Konservative Mauricio Macri hat Subventionen gestrichen und den Heimatmarkt für Importe geöffnet. Besonders Strom- und Gasrechnungen machen den fast 400 selbstverwalteten Betrieben nun zu schaffen, sie hoffen auf eine Gesetzesinitiative vom Mitte-Links-Parteienbündnis FPV, die ihnen mehr Geld brächte, berichtet taz.de.

Bericht, 4 Minuten Laufzeit
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Wie Böden den Klimaschutz beeinflussen

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Sie speichern das Klimagas Kohlenstoffdioxid – und geben es beim Abbau von Humus auch wieder in die Luft ab: Böden haben einen großen Einfluss auf den Klimawandel. Sie sind allerdings bedroht: Rund ein Viertel der weltweiten Bodenfläche hat in den letzten 25 Jahren an Qualität verloren, besonders durch industrielle Landwirtschaft könnte dieser Effekt künftig noch weiter verstärkt werden. Eine tolle Einführung in das Thema liefert die Deutsche Welle.

Bericht, 4 Minuten Lesezeit

Menschen am Montag – Robert Habeck

Robert Habeck ist Umweltminister in Schleswig-Holstein und ein Shooting Star der Grünen. In einem ausführlichen Interview zieht er eine erste Bilanz zu den Sondierungsgesprächen.

Sie waren ihm ein wenig zu fröhlich, die Fotos, die vergangene Woche vom Balkon der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin die Runde machten: Robert Habeck glaubt, dass die Sondierungsgespräche schwieriger werden, als es bisher den Anschein hat. Unter anderem beim Kohleausstieg und beim Asyl findet er, „dass da ganz weite Wege zu gehen sind“. Habeck hat dem Deutschlandfunk ein ausführliches Interview gegeben und geht darin noch einmal viele Politikbereiche durch – über die Besetzung einzelner Ministerposten mochte er aber noch nicht reden.

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Nachrichten

Jamaika-Koalition
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20.Okt 2017

Politologe warnt: „Die Grünen setzen ihre Existenz aufs Spiel“

Politologe warnt: „Die Grünen setzen ihre Existenz aufs Spiel“
CDU/CSU, FDP und Grüne haben sich zu ersten gemeinsamen Sondierungsgesprächen getroffen. Für den Politologen Albrecht von Lucke ist die Gefahr groß, dass die Grünen an einer Regierungsbeteiligung zerbrechen. Er geht davon aus, dass sich das Parteiengefüge neu sortieren wird – und die Grünen mit Teilen der FDP in einer Bewegung des „aufgeklärten Liberalismus“ zusammenfinden.
Glyphosat
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13.Okt 2017

Der Kampf einer kleinen Gemeinde gegen Pestizide

Der Kampf einer kleinen Gemeinde gegen Pestizide
Mals in Südtirol hat den Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft verboten – und wird seitdem mit Drohungen und Klagen überzogen. Das Beispiel zeigt, was auch in der aktuellen Diskussion über Glyphosat in Europa deutlich wird: Der Einsatz von Pestiziden ist nicht nur ein Frage der Gesundheit und des Umweltschutzes.
Artenvielfalt
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19.Okt 2017

Das In­sek­tenster­ben in Deutsch­land ist dra­ma­ti­scher als angenommen

Das Insektensterben in Deutschland ist dramatischer als angenommen
Bislang gab es nur Hinweise, nun ist es amtlich: In vielen Regionen Deutschlands schwinden die Insekten, belegen Forscher in einer aktuellen Studie. Das könnte schwere Folgen haben.
Erneuerbare Energien
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09.Okt 2017

Wie ein Schweizer Un­ter­neh­men Strom an der Dachkante pro­du­zie­ren will

Wie ein Schweizer Unternehmen Strom an der Dachkante produzieren will
Seine Anlagen verbinden Sonnen- und Windenergie und lassen sich bequem zu Hause anbringen. Der Ingenieur Sven Köhler will mit seinem Start-up „Anerdgy“ erneuerbare Energiequellen für jeden ermöglichen.   
Mehr davon? Schauen Sie in unserem Nachrichten-Archiv vorbei.
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Wovor müssen wir uns fürchten?
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to change

Das Greenpeace Magazin startet rechtzeitig zur Bundestagswahl eine außergewöhnliche Online-Kampagne, die zum Umdenken anregen soll

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